Es gibt zahlreiche Arten von Handelssystemen: Patternsysteme und Formationssysteme, Trendfolgesysteme,
Countertrendsysteme und Volatilitätssysteme usw,Systeme die auf Neuronale Netze oder genetische Algorithmen
beruhen. Sie haben alle ihre Daseinberechtigung,wenn der Markt mitspielt.
Der Nachteil
solcher Systeme aber ist ihre Starrheit gegenüber einem von Emotionengetriebenen Handel. Drawdowns sind teil
dieser Systeme, die teilweise sehr heftig sein können. Nur kontinuierlichesund stures befolgen der Signale bring
langfristig Gewinn. Nichts für schwache Nerven und kleine Konten, da solchePhasen durchlebt werden müssen.
Es gibt definitiv keine Handelssysteme, die stetig Gewinne generieren
können. Abhängig von der Marktlage haben sie alle ihre starken und schwachen
Phasen. Auch ist es nicht wirklich möglich durch Backtesting eine gute
Performance für die Zukunft zu gestalten. Ein gutes System muss variabel und
anpassungsfähig ausgelegt sein um langfristig zu bestehen. Besonders in den
sich stetig ändernden Märken. Eine Mixtur von langfristig und mittelfristig ausgelegten Systemen
hat sich in der Vergangenheit als sehr profitabel gezeigt.
Desto länger ihr
Anlagehorizont umso besser. Zyklische Systeme schneiden langfristig sehr gut
ab. Sie haben aber den Nachteil nicht günstige Entrys oder Exit –Signale zu
liefern, machen dieses Manko aber durch ihre langfristige Ausrichtung wett. 1000
Punke minus in ihrer Position und mehr sollten sie schon verkraften können
bevor sie ins Plus kommen.
Kurzfristige Systeme liefern da bessere Signale sind
aber auch mehr Fehlsignalen ausgesetzt. Eine bullische oder bärische Flagge zu
reiten, ist aufgrund ihres hohen Rückschlagspotenzials sehr spekulativ. Bleiben
nun noch die mittelfristig ausgelegten Handelssysteme. Aber auch diese sind
kein Garant für immer steigende Gewinne. Seitwärts ausgerichtete Märke fressen
die Performance dort immer sehr schnell wieder auf. Sie haben die Wahl: Nur SIE entscheiden wo, wie und wann sie agieren! Einen Holly
Gral gibt es NICHT!!!
Definition Handelssysteme:
Viele glauben nur mit teuren Datenstrom
und Software wäre ein gutes System zu entwickeln. Erst neulich stieß ichin einem Board auf eine Diskussion über
den Begriff Handelssysteme. Die Mehrheit der Teilnehmer, sicherlichalle mit teurer Software ausgestattet,
bestanden darauf das nur solche Systeme die Bezeichnung verdienen. Sie meintenwirklich nur solche Systeme wären echte
Handelssysteme. Charthistorie und Backtesting wären das Nonplusultra.
Alternative Handelssysteme:
Neulich sah ich im TV einen Bericht über
eine Trading Oma (Ich kenne nicht ihren Namen und das mit der Oma magsie mir verzeihen) diese Dame war so um
die 80 Jahre alt und noch sehr rege. In diesem Beitrag wurde sie gezeigt, wiesie nur mit einem Telefon, Notizblock
und dem Wirtschaftteil ihrer Tageszeitung agierte. Ihre Performance war sehrbeeindruckend wie auch ihre Aussagen
über die Tradingdisziplin. Auch diese Dame handelte nach einem System, mitStopploss und Einstiegsignalen aber mit
einfachsten Mitteln. Es müssen also nicht immer Computer und teure Software sein.
Traden auf Indikatorenbasis:
Auch eine interessante Alternative die
auch schöne Gewinne ermöglicht. Nur vergessen Sie die Standarteinstellungen,die überall gängig sind. Es ist mir
unerklärlich wie manche Analysten von renommierten Banken Analysen aufgrundvon Standarteinstellungen verbreiten.
Jeder erfahrene Trader weiß das es nur im Ruin enden kann. Die Alternative sindindividuell konfigurierte Indikatoren.
Spielen Sie solange mit den Einstellungen herum bis sie gut unter den Chart
passen.Verwenden sie aber Indikatoren der unterschiedlichen
Kategorien um aussagefähige Signale zu bekommen. Auch rate ichvon gängigen Indikatoren ab, wie MACD,
RSI usw. Es gibt genügend andere mit aussagefähigen Signalen. Sicherlich nichteinfach und zeitraubend aber effektiv. Die Kunst liegt hier im lesen der Indikatoren, Übung macht den Meister!
Traden aus dem Bauchgefühl:
Völliger Blödsinn!!!Ohne Hand und Fuß. Sie werden ewig dem
Markt hinterher rennen und längerfristig ihr Geld verbrennen. Ein Fondsparplan wäre da besser!